Generationswechsel im Wald

Eine echte Frischzellenkur gibt es für den Wald in jedem Frühjahr. Dazu werden die im Herbst mit der Durchforstung geschaffenen Flächen im Wald für das Setzen der Neulinge genutzt. Jedes Jahr im Herbst und Winter wird dem Wald ein Teil seiner Baumpracht genommen, er wird verjüngt. Besonders wertvolle Bäume bleiben bei der Verjüngung stehen, andere müssen für die Jungpflanzen weichen und werden geschlagen. Im Frühjahr beginnt dann die Aufforstung der „Lücken“. Eine Maßnahme mit der der Arten- und Strukturreichtum deutlich zunimmt. Allerdings macht das Wetter einen großen Faktor beim Gelingen dieser Maßnahmen aus. Häufig treten gerade im Frühjahr Trockenperioden auf und führen zu Ausfällen bei der Anpflanzung. Die im Winter gespeicherten Feuchtigkeitsreserven reichen dann oft nicht aus. Weiterlesen

Vermögensanlage Wald: Wertstabil und rentabel

Wald gewinnt als Vermögensanlage aufgrund seiner Wertbeständigkeit und Rentabiltät vermehrt Anhänger (Foto: Forest Finance)

Seit der Wirtschaftskrise stehen Anlagen in Sachgüter wieder hoch im Kurs. Sie sind von Geldwertschwankungen relativ unabhängig und auch in finanzschwachen Zeiten eine wertbeständige Anlagemöglichkeit, die von starken Verlusten, wie im Aktien- und Anleihenbereich, weitestgehend verschont bleiben. Besonders attraktiv sind dabei Investitionen in das Wertobjekt Wald. Schon seit jeher dienen Forstbestände als Wertanlage, was früher jedoch nur den privilegierten Schichten der Bevölkerung vorbehalten war, ist heute für jeden Anleger eine gute Möglichkeit, sein Vermögen anzulegen. Waldinvestmentfonds glänzen mit geringen Wertschwankungen und hohen Renditen. Vor allem die amerikanischen Wälder sind bei Anlegern willkommene Objekte. Anders, als die Waldbestände in Mitteleuropa, bei denen Renditen zwischen zwei und sechs Prozent möglich sind, lassen sich mit Waldinvestments aus Amerika deutlich höhere Renditen erzielen – im Durchschnitt 14 Prozent pro Jahr, wie der US-Waldinvestmentindex zeigt. Weiterlesen

HKI: Trotz intensiver Nutzung – Nach wie vor wachsen in Deutschland die Wälder

Erfreut über die positive Co2-Bilanz durch nachhaltige Forstwirtschaft, wie sie seit 200 Jahren in Deutschland betrieben wird, äußert sich auch der Geschäftsführer des HKI Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.. Holz als Brennstoff leistet darüber hinaus einen indirekten Klimaschutzbeitrag. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Gas, Öl oder Kohle wird beim Holz nicht das über Millionen von Jahren gebundene CO2 wieder in die Atmosphäre freigesetzt. Nur das, was der Baum während seines Wachstums an CO2 gebunden hat, wird bei der Verbrennung wieder der Atmosphäre zugeführt. Weiterlesen

Netzwerk Holzenergie Forst auf der LIGNA gegründet

Im Rahmen der LIGNA Messe in Hannover trafen sich Vertreter staatlicher Forstorganisationen aus Bund und Ländern erstmals bundesweit zu einem Interessenaustausch. Die Teilnehmer waren sich schnell einig, dass ein Netzwerk gegründet werden sollte, dass den fachlichen Austausch der verantwortlichen Forstorganisationen ermöglicht. Hierzu wurde das Netzwerk Holzenergie Forst (NHF) ins Leben gerufen. Weiterlesen

Essen für den Klimaschutz – ecogood erklärt, wie man durch sein Essverhalten dem Klima helfen kann

In der klassischen Ernährungspyramide ist verankert, welche Lebensmittel gesund sind und somit das Fundament unserer Ernährung bilden sollten und welche Lebensmittel nur selten verzehrt werden sollten. Viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und gelegentlich Käse und Geflügel. Möglichst maßvoll sollten Dinge wie Alkohol, Süßigkeiten oder Weißmehlprodukte verzehrt werden, da sie der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich sind. Doch auch mit einem gesunden Klima hat diese Ernährungspyramide einiges gemeinsam. Weiterlesen

Studie: Deutsche Wirtschaft stellt um auf Recyclingpapier

Vorstellung der Studie: Deutsche Wirtschaft stellt um auf Recyclingpapier
Vorstellung der Studie: Deutsche Wirtschaft stellt um auf Recyclingpapier (Foto: Nissen Consulting)

Recyclingpapier ist auf dem Vormarsch! Zahlreiche Unternehmen der deutschen Wirtschaft setzen bei der Einhaltung ihrer Nachhaltigkeitsziele bereits auf das umweltfreundliche Papier mit dem Blauen Engel als wichtigen Bestandteil ihrer Strategie. Längst gehört das Ökopapier nicht mehr zu den „no go`s“ in der geschäftlichen Werbung und Korrespondenz. Weiterlesen

WirtschaftsWoche berichtet positiv über ForestFinance-Waldinvestments

(Foto: Forest Finance)

Wie die Wirtschaftswoche in ihrer Ausgabe 49/2010 berichtet, hat das Investmentangebot des Bonner ForestFincance die Erwartungen deutlich übertroffen. Schon seit Mitte der neunziger Jahre konnten Anleger in ökologische Edelholzaufforstungen in Panama investieren. Die ersten Auszahlungen aus dem recht jungen Investmentzweig sind inzwischen fällig – und übertreffen deutlich die Erwartungen der Anleger. Weiterlesen

Bündnis ruft zu bundesweiten Baum-Pflanzungen gegen CO2-Verpressung auf

Es rankt sich viel Kritik um die Idee Kohlendioxid in Endlagern in die Erde zu pressen und dort für alle Ewigkeit zu lagern. Aus diesem Grund rufen verschiedene Umweltverbände zu einem gemeinsamen Zeichen gegen die Pläne auf. Zwischen dem 12. und 14. November sollen Bäume gepflanzt werden und symbolisch zeigen, dass es auch anders geht.

Frühjahr 2010: Pflanzaktion in Beeskow
Frühjahr 2010: Pflanzaktion in Beeskow (Foto: Aktion "Bäume statt CO2-Endlager")

Mehr als 10.000 gepflanzte Bäume erwarten die Umweltschützer, die dann auf der Internetseite www.baeume-statt-co2-endlager.de angemeldet werden können und dort sichtbar sind. Das Bündnis der Umweltverbände widmet die Bäume der Initiative „Plant-for-the-Planet“. Diese Schülerinitiative will jedes Jahr über eine Millionen Bäume pflanzen um gegen den Klimawandel ein Zeichen zu setzen.

Im Gegensatz zu den Energiekonzernen möchten die Umweltverbände nicht die Symptome bekämpfen indem sie das CO2 in den Boden pressen, sondern wollen durch Nachhaltigkeit etwas gegen das CO2-Problem unternehmen. Die Wiederaufforstung beschädigter Wälder ist sehr wichtig im Kampf gegen den Klimawandel und bringt bedrohten Tierarten wieder neuen Lebensraum. Die CCS-Technologie, bei der das CO2 in den Boden gepresst wird, um es dort zu lagern ist laut Daniel Häfner von ROBIN WOOD absolut nicht wirtschaftlich und wird sich nicht langfristig durchsetzen können.

Der Schwerpunkt der Aktion liegt in den von Bohrungen betroffenen Regionen Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Niedersachsen. Inzwischen haben sich jedoch auch aus anderen Bundesländern Sympathisanten gefunden, die ebenfalls Bäume pflanzen wollen, um das Projekt zu unterstützen.

Jeder noch so kleine Baum sei laut Pörschmann ein Zeichen gegen die Endlagerung von CO2 und aus diesem Grund sehr wichtig. Wer einen Baum pflanzt und und ihn auf www.baeume-statt-co2-endlager.de anmeldet trägt somit aktiv einen Teil zum Klimaschutz bei und tut etwas für die Umwelt.

Die FlexibleDISC – Umweltfreundliche Alternative zur normalen DVD

 

Die FlexibleDISC - Umweltfreundliche Alternative zur normalen DVD von MK DiscPress GmbH
(Foto: MK DiscPress GmbH)

Optisch ist die FlexibleDISC der MK DiscPress GmbH aus Nordendorf kaum von einer gewöhnlichen DVD zu unterscheiden. Erst ein Blick auf die verwendeten Materialien und die Haptik lassen auf eine ganz besondere Innovation schließen. Die FlexibleDISC ist völlig biegsam, leichter und dünner als eine herkömmliche Standard-DVD und darüber hinaus frei von giftigem Bonder. Dabei bietet sie sämtliche Eigenschaften wie Kapazität, optische und elektrische Fähigkeiten und Spielbarkeit, die man von von einer DVD erwartet. Weiterlesen

Umweltzerstörung kostet laut Studie bis zu 4,5 Billionen Dollar

Der unachtsame Umgang mit der Umwelt kostet jährlich 4,5 Billionen US-Dollar. Geld, was durch die weltweite Zerstörung der Umwelt und das daraus resultierende Artensterben zustande kommt. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie des UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen unter dem Namen „The Economics of Ecosystems and Biodiversity“.

Ökologische Aufforstung schützt die Umwelt (Foto: ForestFinance Service GmbH)
Die wirtschaftliche Entwicklung ist vielfältig von der Biodiversität abhängig. So produzieren etwa Insekten allein durch ihre Bestäubungstätigkeit von Pflanzen einen Wert von 190 Milliarden Dollar im Jahr. Hieraus wird ersichtlich, wie eng der Zusammenhang zwischen Umwelt und Wirtschaft ist, diese wirtschaftliche Bedeutung realisieren viele Unternehmen jedoch nicht. Sie erkennen nicht, dass eine Minimierung der Artenvielfalt direkte Auswirkungen auf Angebot und Nachfrage von Produkten am Markt hat und damit auch Kosten, Preise und Renditen der Unternehmen direkt beeinflussen. Umweltschutz bring also nachhaltige Erträge, Unternehmen, welche die Wichtigkeit des Schutzes der Biodiversität bereits erkannt haben und entsprechend handeln, profitieren auch wirtschaftlich von ihrem Engagement. In Zukunft wird der Biodiversität enorme wirtschaftliche Bedeutung zugeschrieben. Nachhaltig angebautes, zertifiziertes Holz beispielsweise wird Prognosen zufolge im Jahr 2020 von derzeit 5 Milliarden US-Dollar auf 15 Milliarden anwachsen. Weiterhin wird der Emissionshandel deutlich an Bedeutung gewinnen, so Experten. Einnahmen von über zehn Milliarden US-Dollar sollen demnach bis zum Jahr 2020 durch den Verkauf von CO2-Zertifikaten erwirtschaftet werden. Angesichts der Wichtigkeit des Regenwaldes für den Klimaschutz, rund 75 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten der Erde sind dort angesiedelt, ist die Verhinderung dessen Zerstörung existenziell wichtig für die Menschheit und im Aufforstungsbereich neben dem Schutz der Umwelt auch wirtschaftlich ein großes Potenzial zu sehen.